Zu Favourites hinzufügen
Die Grundlagen

Anmeldung und der Start kinderleicht gemacht

Spielregeln

Wie spielt
man Poker eigentlich?

Pokerseiten

Wir testen und vergleichen die Pokerrooms

Pokernews

Die letzten Nachrichten

aus der Pokerwelt

Poker Strategie

Immer die richtigen Entscheidungen treffen

WSOP 2010 - Las Vegas

WSOP 2010: Angst vor Tom Dwans Seitenwetten, der furchtlose Duhamel und die Brüder Mizrachi


Lange bevor Playmates wie Sarah Underwood, Shanna Moakler und sogar Pornodarstellerinnen beim Main Event der World Series of Poker 2010 die Blicke auf sich zogen, stand ein Pokersuperstar im Mittelpunkt. Tom Dwan, der mit 24 Jahren bereits an allen Pokertischen der Welt gefürchtet wird, sorgte mit seinem Run auf ein Armband beim WSOP-Event Nr. 8 - $1.500 No Limit Holdem, für extreme Nervosität bei vielen Pokerpros in Las Vegas. Der Grund dafür waren die vielen Seitenwetten, die Tom Dwan abgeschlossen hatte. Es ging um eine nicht unerhebliche Summe. Ein Sieg hätte Dwan nach eigenen Aussagen den besten Zahltag in seiner Pokerkarriere beschert. Gerüchten zufolge soll der Betrag irgendwo zwischen 5 bis möglicherweise sogar 20 Millionen Dollar gelegen haben. Da kann man schon mal nervös werden. Doch Dwan musste sich schließlich Simon Watt beugen. In Las Vegas war ein kollektives Aufatmen zu hören. So nah kam Tom Dwan seinem ersten Armband in diesem Jahr nicht noch einmal.

Dafür sollte es das Jahr der Brüder Robert und Michael Mizrachi werden. Bereits in Event Nr. 2, der $50,000 The Poker Player's Championship, erreichten beide den Finaltisch. Es war erst das dritte Mal in der Geschichte der WSOP, dass ein Geschwisterpaar am Finaltisch saß. 1995 gelang das Künststück Howard Lederer und Annie Duke im $2.000 Pot Limit Holdem, sieben Jahre später eiferten ihnen Ross und Barny Boatman in einem Pot Limit Omaha Event nach. 2010 dann die Mizrachi-Brüder, Robert wurde Fünfter, sein Bruder Michael „The Grinder“ Mizrachi gewann und sicherte sich neben seinem ersten Armband auch ein stolzes Preisgeld von mehr als 1,5 Millionen Dollar:

 


 

Damit waren die Brüder Mizrachi aber noch längst nicht am Ende. Denn Robert und Michael haben noch zwei Brüder, Eric, ein Pokerprofi, und Donnie, ein professioneller Zauberer. Beim Main Event 2010 stellten sie den nächsten Rekord auf. Denn alle vier sollten ins Geld kommen, und das war Geschwistern noch nie zuvor gelungen. Eric wurde 718., Donny 345., Robert schied als 116. aus und Michael führte die Reise sogar bis an den Final Table. 

Dort war er der einzige Profi mit einem Bekanntheitsgrad, der durch verschiedene Fernsehauftritte über die üblichen Pokerkreise hinausreichte. Als Chipleader kam Jonathan Duhamel an den Finaltisch. Kurz vor dem Finaltisch hatte er Matt Affleck aus dem Turnier geworfen, was den an den Rand des Wahnsinns brachte. Die Hand zählt zu den berühmtesten und brutalsten des Main Events 2010

 

Eingefleischten Pokerfans war Duhamel selbstververständlich ein Begriff. Bei der EPT Prag 2008 landete er auf Platz 10 und bei der diesjährigen WSOP erreichte er im Event Nr. 56 den 15. Platz in einem Feld von 1.941 Teilnehmern. Vollmundig verkündete der 22-Jährige vor dem Finaltisch der November Nine, dass er gewinnen werde: „Ich bin der Beste. Ich werde das beste Poker aller Zeiten spielen und das Turnier gewinnen.“

7.319 Spieler hatten einen Preispool von $68.798.600 zusammengetragen. Der Sieger sollte davon $8.944.138 erhalten. Als es im November um alles ging, flogen zunächst der Außenseiter Cuong Soi Nguyen und dann in einer dramatischen Hand gegen den Grinder Michael Mizrachi der Kanadier Matthew Jarvis aus dem Turnier.

 

 

Die Riverkarte kommentierte ESPN-Reporter Norman Chad: „Oh Mama, ist das möglich?“

 Die Jagd auf das Preisgeld von fast 9 Millionen Dollar ging weiter. Auf Platz 7 musste Jason Senti gehen, dann John Dolan und das Glück von Michael Mizrachi war auch aufgebraucht. Duhamel ließ ihn in einem Kampf der Blinds in eine Falle laufen und warf damit einen seiner härtesten Konkurrenten aus dem Rennen:

 


Nur wenig später erwischte es den Italiener Filippo Candio auf Platz 4 in einer Hand gegen Joseph Cheong, der sich damit den Chiplead eroberte. Doch der bekam dem jungen Kalifornier Cheong nicht gut. Er verstrickte sich in einem Kampf der Blinds in eine unsinnige Machtprobe mit Duhamel

 

 

Cheong erholte sich davon nicht mehr. Jonathan Duhamel war jetzt der unangefochtene Chipleader und ließ sich seinen Vorsprung am Tag darauf im Heads Up gegen John Racener nicht mehr nehmen. Er machte seine Ankündigung wahr und gewann.

Hast Du die Nase voll davon, fürs Pokern zu bezahlen? Dann spiel bei uns - hundertprozentig umsonst! Schärfe Dein Können und spiele mit Deinen Freunden.
Poker Bonus
Poker 770
bonus
200% up to
$2000

888 Poker
bonus
100% up to
$600

100% up to
$1000

Celeb Poker
bonus
100% up to
$1000

Bwin Poker
bonus
100% up to
$500

Titan Poker
bonus
200% up to
$2000