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Position und Range - mit PokerTracker zum Ziel

Natürlich spielt die Software nicht für Sie. Sie tun auch nichts Verbotenes, wenn Sie ein paar Dollar in eine Hilfssoftware investieren. Auf den meisten Pokerseiten ist Software wie PokerTracker oder Holdem Manager erlaubt. Von den meisten Spielern wird sie wie selbstverständlich als Teil des Spiels akzeptiert. Diese Software kann eine ganze Menge, um das eigene Spiel und das der Gegner zu analysieren. Heute aber geht es darum, wie Sie mit ihrer Hilfe ein Gefühl für Position und Range erlernen können.

Wenn Sie gerade die ersten Erfahrungen mit dem Pokerspiel gemacht haben, dann werden Ihnen die Begriffe Position und Range vielleicht etwas sagen. Weil es sich dabei um zwei zentrale Spielkonzepte des Poker handelt, stellen wir Ihnen diese beiden Begriffe kurz vor:

Position meint nicht anderes als die Position eines Spielers am Tisch. Es gibt gute, weniger gute und ungeliebte Positionen am Tisch. Der Small Blind, der Big Blind und auch die Position Under the Gun (links vom Big Blind) gehören zu den ungeliebten Positionen am Tisch. Sie alle haben den Nachteil, dass Spieler in diesen Positionen in den Spielrunden nach dem Flop als Erste ihre Einsätze tätigen müssen. Andere Spieler, die in mittlerer Position oder in später Position sitzen, sind erst nach ihnen dran, und haben durch das Setzverhalten ihrer Gegner einen Informationsvorsprung. Als beste Position gilt die Position am Button (rechts von den Blinds). Wer in dieser Position sitzt, ist nach dem Flop immer als Letzter an der Reihe, weiß also, wie alle Spieler gehandelt haben, bevor er seinen Einsatz tätigen muss. Im Poker ein unschätzbarer Vorteil.

Der Begriff der Position ist direkt verknüpft mit dem Begriff der Range. Range heißt im Pokerjargon nichts anderes als die Bandbreite von Händen, die ein Spieler spielt. Dabei spielt bei den meisten Spielern ihre Position am Tisch eine wesentliche Rolle, ob sie eine Hand spielen oder nicht.


Mit Ausnahme der hohen Paare wie Jungen, Damen, Könige und Asse, die vermutlich aus alle Positionen gespielt werden, entscheidet die Position darüber, ob eine Hand profitabel gespielt werden kann. Wer in einem Full-Ring-Spiel mit neun Spielern Tc7c aus erster Position spielen will, sollte sich das besser zweimal überlegen. Denn abgesehen von den wenigen glücklichen Momenten, wo der Spieler mit dieser spekulativen Hand den Flop hart trifft, wird die frühe Position kaum erlauben, viele Pötte mit dieser Hand zu gewinnen. Ganz anders sieht es aus, wenn sie mit Tc7c am Button sitzen. Dann wiegt die Position den Nachteil der eher spekulativen Hand fast vollständig auf. Sie sind nach dem Flop immer als Letzter an der Reihe und können den Pott oft genug auch ohne eine starke Hand gewinnen.

Was bedeutet nun dieses Zusammenspiel aus Position und Range?

Je früher die Position, desto enger ist bei den meisten Spieler ihren Range, also die Bandbreite der Hände, die sie spielen. Je später die Position, desto weiter öffnen gute Pokerspieler die Bandbreite der Hände, die sie spielen. Am weitesten ist die Range bei guten Pokerspielern am Button. Sie wissen ganz einfach, dass sie vom Button mehr Hände erfolgreich spielen können als aus früher Position. Entsprechend passen sie ihr Spiel an.

Damit Pokerspieler recht schnell zu einem besseren Spieler werden, ist es wichtig, dass sie das Konzept von Position und Range schnell verstehen. Oft wird Anfängern geraten, sich eine Tabelle zuzulegen, welche Hand aus welcher Position gespielt wird und welche Hand besser gepasst wird. Das kann hilfreich sein, aber es führt vor allem dazu, dass das Spiel statisch wird. Viel besser ist es, das eigene Spiel mit Hilfssoftware wie PokerTracker zu analysieren. Spielen Sie 1.500 Hände und lassen Sie auswerten, wie hoch der prozentuale Anteil der Hände war, die sie aus der jeweiligen Position gespielt haben. Wenn das Ergebnis ist, dass sie aus jeder Position etwa 20 Prozent der Hände gespielt haben, dann ist das ein schlechtes Zeichen. Es zeigt an, dass sie den Vorteil der Position schlecht oder gar nicht nutzen und wenig Gefühl haben für die Position am Tisch. Besser wäre, wenn sie aus Small Blind und Big Blind und den frühen Positionen niedrigen Prozente haben. Je näher aber der Button kommt, desto höher sollte der Anteil der gespielten Hände sein. Ein gutes Zeichen ist es, wenn sie aus früher Position nicht mehr als 20 Prozent Ihrer Hände spielen, am Button aber in die Nähe von 40 Prozent kommen, also mehr als doppelt so viel. Das sind Zahlen, die Sie nach jeder Online-Session kontrollieren sollten, um ihr Spiel Schritt für Schritt zu justieren.


Natürlich können Sie so auch das Spiel Ihrer Gegner analysieren. Ein Spieler, der wenig Gefühl für die Position aufweist, ist vermutlich noch kein so erfahrener Spieler. Und Sie können auf diese Weise ein Bild seiner Range entwickeln: Welche Hände spielt er aus welcher Position? Und dann können Sie nahezu perfekt gegen diese Range spielen.

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