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Was Sie über das Table-Image wissen sollten

Die Karten sind nur dazu da, die schlechten Spieler zu verwirren. So geht einer dieser Pokersprüche, die etwas übertrieben sein mögen, aber doch ein Körnchen Wahrheit enthalten. Poker ist ein Spiel, bei dem wir nicht alle Informationen kennen, insbesondere nicht die Karten des Gegners. Deswegen kommen eine Reihe von  Faktoren hinzu, die die Dynamik des Pokerspiels ausmachen und erstmal nichts mit den Karten zu tun haben. Ein sehr wichtiger Faktor ist das Table- Image. Der Begriff meint die Vorstellung, die sich die anderen Spieler von Ihrer Spielweise machen. So wie Sie das natürlich umgekehrt auch machen. ??Ihre Vorstellung von Ihren Gegnern

Jeder gute Pokerspieler macht sich Gedanken darüber, wie seine Gegner spielen. Wenn er ein solches Bild im Laufe der Spielzeit entwickelt hat, überlegt er ausgehend von diesem Bild, wie seine optimale Strategie gegen diesen Spieler aussehen könnte. Deswegen ist es für den fortgeschrittenen Spieler zunächst wichtig, die anderen Spieler an seinem Tisch sicher einordnen zu können. Spielen sie viele Hände, dann gelten sie im Pokerslang als „loose“. Spielen Sie eher wenige Hände, weniger als 20 Prozent, dann gelten Sie als „tight“. Das ist die erste grobe Kategorisierung. Der nächste wäre, ob die Spieler dabei eher aggressiv oder passiv sind, was in Kombination bedeuten könnte „tight-aggressive“ oder „loose-passive“ und umgekehrt.

Ein Spieler, der „loose-passive“ spielt, wird zum Beispiel vor dem Flop sehr oft einfach nur bezahlen und seine Hand am Flop schlicht passen, wenn er nicht gerade ideal getroffen hat. Die einfachste Strategie gegen diesen Spieler bestünde dann darin, gegen ihn aus Position vor dem Flop zu erhöhen (Isolation Raise) und auf dem Flop zu kontinuieren (Continuation Bet), ganz unabhängig davon, wie stark ihre Hand wirklich ist. Eine weitere Unterscheidung könnte sein, ob der Spieler trickreich ist und permanent versucht, die Stärke seine Hand zu verschleiern oder ob er ziemlich direkt und geradeaus spielt. Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe von möglichen Unterscheidungen - ob zum Beispiel ein Gegner eher Gelegenheitsspieler ist oder ein Gambler, der bereit ist große Risiken einzugehen, vielleicht ein Spieler, der besonders viele spekulative Hände spielt. All das sollte ihnen auffallen und dabei helfen, eine Vorstellung von Ihren Gegnern zu entwickeln. Aber vor allem begehen Sie nicht einen der verständlichsten, weil menschlichen Fehler beim Poker: Projizieren Sie nicht Ihre Spielweise auf die Ihrer Gegner. Glauben Sie bloß nicht, dass Ihr Gegner über das Spiel genauso denkt wie Sie. ?


Verstehen Sie Ihr Image

Gehen wir noch einen Schritt weiter. Nachdem Sie ein Bild von Ihren Gegnern haben, überlegen Sie sich, wie Ihre Gegner Sie wahrnehmen. Für welche Art von Spieler halten Sie Ihre Gegner? Wie werden also Ihre Gegner gegen Sie spielen und wie können Sie das ausnutzen? Dabei geht es nicht nur darum, ein falsches Bild zu erzeugen, um dann genau anders zu spielen. Indem Sie zum Beispiel zunächst eine Weile sehr viele Hände spielen, mal mit einer recht marginalen Hand beim Showdown auftauchen und sich scheinbar als schlechten Spieler inszenieren, um danach einen Gang runter zu schalten, weniger Hände spielen und nun auf eine große Auszahlung hoffen. Das kann gelingen, aber geübte Spieler lassen sich davon nicht oft hinters Licht führen. Die Kunst liegt eher in den Zwischentönen, in der Kunst sich gegen den jeweiligen Gegner optimal anzupassen und in der Fähigkeit zu realisieren, wie sich Ihr Image am Tisch im Laufe des Spiels beständig wandelt.

Eine Reihe von guten Karten oder eine lange Dürreperiode kann Ihre Gegenspieler dazu veranlassen Ihre Spielweise gründlich zu verkennen. Nach dem guten Lauf der Karten werden Ihre Gegner dazu neigen, Ihnen etwas weniger Kredit zu geben, schließlich können Sie nicht dauernd eine gute Hand halten. Dann ist es Zeit für gute Value Bets, mit denen Sie möglichst große Gewinne einfahren. Oder Sie hatten lange keine spielbare Hand, dann können Sie wahrscheinlich auch mal einen Pot vor dem Flop mit einer Erhöhung sichern, ohne dass Sie dafür wirklich eine starke Hand brauchen. ?


Nach dem Flop kommt es darauf an zu verstehen, was Ihr Gegner über Ihre Spielweise denkt. Haben Sie eher das Image eines tight-aggressiven Spielers, der bislang eher Paare und AK-AT gespielt hat? Dann werden Sie bei einem Flop von A-T-3 gute Chancen haben, den Pot mit einer Folgewette zu gewinnen, obwohl sie gerade jetzt 6-8 suited gespielt haben.


Wenn Sie ein tightes Image besitzen, dann aber bei einem Bluff erwischt werden, merken Ihre Gegner sich das natürlich sofort. Vielleicht der richtige Moment, einen Gang runter zu schalten.

Ein Bluff gehört natürlich zum Spiel und ist Teil einer ausgewogenen Strategie. Der Bluff kann in einer der kommenden Runde dafür sorgen, dass Sie später eine gute Auszahlung für eine starke Hand erhalten. Im Idealfall bringen Sie es soweit, dass Ihr Gegner nicht genau wissen, woran Sie sind, während Sie sich in sie hingedacht haben. Dann können Sie bluffen, wenn Ihr Gegner mit einer Value Bet rechnet und deshalb passt. Und Sie spielen die Value Bet, wenn Ihr Gegner glaubt, dass Sie bluffen. Das können Sie nur, wenn Sie nicht nur Ihr Image, sondern auch verstanden haben, auf welchem Level Ihr Gegner denkt. Das ist spannend, aber das behandeln wir in einem anderen Artikel.

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