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Gut gefloatet ist halb gewonnen

Es ist eine simple Tatsache bei No Limit Texas Hold’em. In nur etwa 30 Prozent der Fälle trifft ein Spieler den Flop so, dass er ein Paar hält. In gut zwei Drittel der Fälle verfehlt der Spieler den Flop komplett. Das macht das Spiel nicht immer einfach, dafür aber interessant.

Nehmen wir folgendes Beispiel aus einem $1/$2 NLH 6- max-Spiel. Sie eröffnen die Hand aus mittlerer Position mit TsJh. Der Spieler am Button bezahlt. Alle anderen Spieler passen. Der Flop kommt Kh8c4d. Das ist ein relativ unkoordiniertes Board, wie Pokerspieler es nennen – das heißt, die Tischkarten sind nicht miteinander verbunden. Weder liegt da ein Flush Draw noch ist da ein herausragender Straight Draw zu sehen. Eine Hand wie  6c7c hätte einen Gut Shot, einen Bauchschuss, zur Straight. Ein gutes Board für eine sogenannte Continuation Bet (C-Bet). Weshalb die meisten kompetenten Spieler, die den Pott vor dem Flopp eröffnet haben, nun anspielen.


Da sich inzwischen herumgesprochen hat, was eine C-Bet ist, entscheidet sich der Spieler am Button zu einem Float. Denn der Spieler am Button ist auch ein kompetenter Spieler, der weiß, dass das Board wie gemacht ist für eine C-Bet. Insbesondere wenn er weiß, dass Sie in der Regel eine Continuation Bet spielen, wird er Ihren Einsatz in Position bezahlen, um nach Möglichkeit den Pott auf einer späteren Straße zu stehlen. Das ist es, was wir einen Float nennt. Der Spieler kann dabei ebenso wie Sie den Flop komplett verfehlt haben. Er spielt lediglich gegen Ihre Range an und seine Position aus.

Was Floating so erfolgreich macht, ist die Furcht vieler Spieler mehrere sogenannte Barrels abzufeuern, also auch am Turn (Second Barrel) oder gar noch am River (Third Barrel) einen Einsatz zu machen. Nicht selten verläuft eine Hand nach folgendem Muster: Sie spielen wie in unserem Beispiel eine Continuation Bet, der Spieler am Button bezahlt. Der Turn bringt ein 4s. Sie checken, der Spieler am Button machte am Turn einen Einsatz von, sagen wir, einem halben Pott und zwingt sie zum Passen. Der Float ist geglückt.

Die Karten sind dabei fast zweitrangig. Es kann zwar tatsächlich sein, dass der Spieler am Button die beste Hand hatte, zum Beispiel ein paar Neuner. Es kann aber auch sein, dass er mit der besagten 6c7c oder jeder x-beliebigen Hand den Pott gewonnen hat. ??

 

Mit PokerTracker können Sie zum Beispiel ein ideales Opfer für einen Float erkennen. Das sind Spieler, die in siebzig Prozent der Fälle auf dem Flop eine Continuation Bet spielen, aber der C-Bet nur in 30 Prozent der Fälle einen Einsatz am Turn folgen lassen. Diese Spanne zeigt deutlich, dass der Spieler am Turn relativ ehrlich ist, und nur dann am Turn setzt, wenn er zumindest ein Stück vom Flop erwischt hat – eben nur in etwa 30 Prozent der Fälle. ??

 

Sobald gute Spieler bemerken, dass Sie in der Regel eine Continuation Bet spielen, werden Sie noch häufiger zum Mittel des Floatens greifen. Nun sind Sie gefordert, nun müssen Sie Ihr Spiel an die Strategie des Floaters anpassen. Das heißt, sie müssen öfter bereit sein, mehrere Barrels abzufeuern. Oder Sie müssen am Flop öfter checken, auch dann mal, wenn Sie zum Beispiel das Top-Paar getroffen haben. Spielen Sie dann Check-Call oder Check-Raise, streuen Sie auch gelegentlich einen Check-Raise-Bluff ein, damit ihr Gegner merkt, dass das Floaten gegen Sie nicht ohne Risiko ist.

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