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Der gute Deal im Pokerturnier

Bei großen internationalen Turnieren gehören Deals am Finaltisch wie selbstverständlich dazu. Nehmen wir an, dass noch drei Spieler im Rennen sind. Platz 1 erhält $750.000, Platz 2 etwa $430.000 und der dritte immerhin noch $240.000. Die Sprünge sind nicht unerheblich, also lohnt es sich um den ersten Platz zu kämpfen. Aber natürlich weiß auch jeder der Spieler, wie schwer es ist, so weit vorzudringen und wie schnell aus einem Chipleader in einer solchen Situation der dritte Sieger werden kann. Deswegen sind viele Spieler bereit, einen Deal auszuhandeln, um sich möglichst viel von dem auszuspielenden Preisgeld auf diese Weise zu sichern.

Meist werden die Deals verschwiegen hinter den Kulissen ausgehandelt, so dass die Zuschauer vor den Fernsehgeräten oder im Internet davon gar nichts mitbekommen. Bei großen Turniere fürchten Veranstalter, dass für die Zuschauer durch einen Deal am Finaltisch, nach dem nur um eine Restsumme oder sogar nur um einen Titel gespielt wird, die Spannung verloren geht.

Wenn möglich, ist es ratsam, einen Deal vom Turnierdirektor vermitteln zu lassen und in seiner Anwesenheit abzuschließen. Dadurch lassen sich Misstverständnisse weitestgehend ausschließen. Hilfsbereite Turnierdirektoren werden die Berechnungen für die Spieler übernehmen und die Auszahlung aus dem Preisgeld in Relation zu den Chips  entsprechend angleichen.

Es gibt drei Arten von Deals beim Turnierpoker:

Das lange Zeit gängigste Verfahren bestand darin, dass die Spieler den Anteil am verbliebenen Preisgeld erhielten, der der prozentualen Verteilung ihrer Chips entsprach. Dabei muss jedem verbleibenden Spieler den Betrag gewährt werden, den er gewinnen könnte, ohne dass ein Deal zustande käme. Wenn sich noch drei Spieler in der Runde befänden, wäre dieses der Betrag für den dritten Platz. Zählen Sie dann die zusätzlichen Preisgelder, die sich noch im Preispool befinden, hinzu. Zählen Sie die Chips zusammen, die jeder Spieler besitzt und ermitteln Sie, welchen Prozentsatz der Chips jeder Spieler besitzt. Dann legen Sie die Prozente auf den entsprechenden Anteil des verbleibenden Preispools um. Diese Methode galt lange als gerecht. Und immerhin liefert Ihnen dieses Verfahren einen Anhaltspunkt, falls Sie den Deal lieber frei aushandeln möchten. Wie Sie noch werden sehen, können dabei eine ganze Reihe von Argumenten in die Waagschale geworfen werden.

Das oben beschriebene Modell wird jedoch zunehmend durch ein präziseres mathematisches Modell abgelöst, das Independent Chip Model(ICM). Während bei Bargeldspielen der Wert eines Chips immer auch dem Geldwert entspricht, verändert sich der Wert eines Chips im Laufe eines Pokerturniers in Relation zum ausgeschütteten Preisgeld. In einer späten Phase ist jeder Chip tendeziell mehr wert als zu Beginn des Turniers, denn wer ins Geld kommt, sichert sich ja einen Teil des Preispools. Und dieser Preis ist höher als das Buy-In. So kann nur ein einziger Chip in der Bubblephase sehr viel wert sein. Das erklärt auch, warum zum Beispiel gewonnene Chips weniger wert sind als verlorene Chips. Da der Deal inzwischen auch Einzug gefunden hat in die Welt des Online-Poker, stellen Anbieter wie Full Tilt Poker den Spielern ein Tool zur Verfügung, das die nicht ganz leichte mathematischen Berechnung nach ICM für sie übernimmt. ??Was das Independent Chip Model jedoch nicht berücksichtigt, ist die Spielstärke. Deswegen kann es Sinn machen, dass Sie den Deal nicht prozentual oder nach ICM aushandeln. Jetzt wird frei gefeilscht wie auf dem Basar. Wenn Sie der Meinung sind, der beste Spieler am Tisch zu sein und darauf verweisen können, dass Sie schon jede Menge Turniere gewonnen haben, dann können Sie versuchen, dafür einen Preis auszuhandeln. Wenn Sie der kleinste Stack am Tisch sind, dann muss sich der Deal auch für Sie lohnen, also verlangen Sie einen Betrag dafür, dass Sie den beiden größeren Stacks die ersten beiden Plätze überlassen. Wenn Sie Chipleader sind und Ihre Gegner heißen Phil Ivey und Gus Hansen, dann werden Sie vielleicht zufrieden sein, etwas von dem Preisgeld für den ersten Platz abzugeben, um sich so einen möglichst großen Teil zu sichern. Sie sehen, auch hier kommt es auf die richtige Einschätzung der Situation ein. Aber machen Sie keinen Deal nur um des Deals willen. Ungeachtet Ihrer wahren Gefühle, vermitteln Sie niemals den Anschein, dass Sie gegen das Ausspielen eines Turniers sind. Wenn Ihre Gegner merken, dass Sie im Fall der Fälle gewillt sind, bis zum bitteren Ende zu spielen, dann werden Sie vielleicht einfacher mit sich handeln lassen.

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