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30.07.2008 // Golf Amateur gewinnt Heartland Poker Tour in Indiana
Ein 23 Jahre alter Golfer und Opition Trader ist nun um $206.273 reicher nachdem er den $2.500 Heartland Poker Tour Event gewonnen hat der gestern im Majestic Star Casino in Gary Indiana beendet wurde.
"Das fühlt sich ziemlich gut an," sagte Sigsbee. "Jetzt gehts raus auf den Golf Platz."
Der Final Table war der kürzeste in der HPT Geschichte, mit nur 42 Händen. Sigsbee hat sich gegen 479 andere Teilnehmer durchgesetzt um den ersten Platz zu erreichen. Mehr als 1,200 Teilnehmer haben versucht sich für den $2,500 Event zu qualifizieren, meist über Satellites die zum Championship führen.
Quelle: CardPlayer.com
26.07.2008 // Turnierpremiere Badener Hold’em im Grand Casino Baden
No Limit Hold’em hat noch lange nicht ausgedient. Aber dennoch bringen andere Varianten ein wenig Abwechslung in den Turnieralltag. Eine dieser anderen Varianten ist das Badener
Hold’em, für das das Schweizer Grand Casino Baden von der Eidgenössischen Spielbanken Kommission nun die Genehmigung erhalten hat.
Morgen Sonntag, den 27. Juli gibt es die Premiere dieser Pot Limit Hold’em Variante. Gespielt wird mit drei Holecards. Die bekommt jeder Spieler gedealt, muss aber eine dieser
Karten vor dem Flop wieder ablegen. Am Turn allerdings bekommen alle Spieler, die im Pot sind, wieder eine dritte Holecard. Diese dritte Karte dürfen sie dann auch behalten und im Showdown gilt es die beste Kombination zu präsentieren, wobei auch alle drei Holecards verwendet werden dürfen.
Zum ersten Mal findet morgen eben ein Badener Hold’em Turnier mit einem Buy-In von CHF 50 statt. In den ersten drei Levels sind unlimited Rebuys erlaubt. Maximal 88 Spieler können an diesem Turnier teilnehmen.
Ab morgen hat dieses Turnier auch seinen Fixplatz im Badener Turnierkalender. Denn in weiterer Folge wird jeweils am letzten Sonntag im Monat immer ein Badener Hold’em Turnier stattfinden.
Die neue Variante hört sich nach Abwechslung an und wird mit Sicherheit auch einiges an Spaß bringen. Wer am besten mit seinen drei Holecards umgehen kann, wissen wir spätestens morgen. Man darf gespannt sein, wie das Badener Hold’em bei den Spielern ankommt.
Weitere Infos zur neuen Pokervariante und den Turnieren findet Ihr unter www.pokermekka.ch.
Quelle: PokerOlymp.de
23.07.2008 // PokerStars bietet Qualifiers fürs EPT in Barcelona
Barcelona in Spanien, ist eine wunderschöne Stadt mit einer der reichsten Geschichten in der Welt und nun können Poker Spieler dorthin eine Reise machen, die Sehenswürdigkeiten bestaunen und natrlich etwas Poker spielen. Alles für nur $2,22 mit der Freigabe von PokerStars.
PokerStars der Sponsor der European Poker Tour, gibt seinen Spielern mehrere Optionen um einen Einzug in die EPT in Barcelona zu gewinnen, der Kick-Off Event für Saison 5 der EPT. Die Seite bietet zahlreiche Qualifier für das $16,700 Preis Paket, welches das Turnier Buy-In und Hotel beinhaltet, dazu gibt es noch Geld für sonstige Ausgaben. Die Qualifiers beginnen ab $2,22 oder 111 Frequent Player Points (FPPs) und PokerStars bietet ebenfalls step Sit-And-Go Satellites ab $7,50 oder 500 FPPs an.
Quelle: CardPlayer.com
21.07.2008 // Poker Turniere mit Geldgewinnen bleiben in Rheinland-Pfalz weiter verboten
Das Verwaltungsgericht Neustadt hat das Poker-Turnier-Verbot in Rheinland-Pfalz bemängelt und sich für eine Aufhebung des Verbots eingesetzt. Die richterliche Entscheidung, auf Landesebene, bleibt aber bei der Untersagung von Poker-Events, bei denen es um Geldgewinne geht.
Der Rheinland-Pfälzische Innenminister Karl-Peter Bruch hat Ende Mai ein Verbot über Poker-Turnier verhängt. Für ihn ist Pokern definitiv kein Geschicklichkeitsspiel, sondern ein Glücksspiel – das sei Begründung genug, um Poker-Turniere mit Gewinnmöglichkeit, außerhalb von staatlichen Spielbanken, zu verbieten. Das Verbot bleibt jetzt, trotz Einspruch des Verwaltungsgerichts Neustadt, weiter aufrecht.
Am 1.1.2008 ist der neue deutsche Glücksspielstaatsvertrag in Kraft getreten und bis 12.12.2012 befristet. Das heißt aber nicht, dass dieses Gesetzt "ausläuft" oder gar "aufgehoben" wird. Nein, es wird mit aller Wahrscheinlichkeit ein neues Gesetzt verabschiedet werden, dass im Grundtenor dem vorherigen Staatsvertrag gleichen wird. Sollte das Bundesverfassungsgericht dann diesen neuen Glücksspielstaatsvertrag für verfassungswidrig erklären, dürfte auch das nicht viel ändern.
Quelle: pokernews.com
17.07.2008 // Bellagio Cup IV: Starbesetzter Final Table
Nur mit sechs Spielern werden die Final Tables der World Poker Tour (WPT) gespielt. Der vom $15.000 No Limit Hold’em Championship Event im Bellagio hat es aber in sich. Denn als Chipleader geht Mike Watson vor David Benyamine ins Finale.
Noch 32 Spieler waren in den vierten Tag des Championship Events gestartet. Vergleichsweise hoch war auch die Stardichte und so gestaltete sich der Weg zum Final Table auch recht spannend und dramatisch.
Geschafft haben es am Ende (Spieler, Herkunft, ChipCount):
Michael Watson - Toronto, Canada - 5,060,000
David Benyamine - Las Vegas, NV - 4,860,000
John Phan - Stockton, CA - 3,495,000
Luke Staudenmaier - Pittsburgh, PA - 3,495,000
Ralph Perry - Las Vegas, NV - 1,635,000
Gabriel Thaler - Las Vegas, NV - 1,550,000
Damit war der Final Table komplett und der wird auch nicht erst in drei Monaten, sondern heute Abend gespielt. Schade, dass es keinen Live-Stream gibt und wir lange auf die Ausstrahlung warten werden. Denn die Besetzung ist tatsächlich sehr interessant.
Quelle: PokerOlymp.de
15.07.2008 // WSOP Main Event Tag 7 -- Final Tisch steht
Einer der wichtigsten Tage von 27 Spielern begann am Montag dem 14. Juli um Mittag in Las Vegas. Der Tag war die Entscheidung welcher der 27 Spieler die noch im Rennen waren würde es bis ins Finale des WSOP Main Events schaffen. Die Spieler hatten viel gemeinsam auch neben der Tatsache dass jeder von ihnen mit mindestens $257,334 an Preisgeld heimgehen würde. Die Möglichkeit auf das Finale und möglichen $9,119,334 bestand für alle 27 noch übrigen Teilnehmer.
Das Finale des WSOP Main Event findet zum ersten mal nicht direkt am Anschluss zum Turnier statt sondern wird im November ausgetragen. Folgende 9 Spieler haben nun 4 Monate Pause um im November das Finale zu bestreiten:
Seat 1: Dennis Phillips (St, Louis, Missouri) -- Account Manager
Seat 2: Craig Marquis (Arlington, Texas) -- College Student
Seat 3: Ylon Schwartz (Brooklyn, NY) -- Professional Poker Player
Seat 4: Scott Montgomery (Perth, Ontario) -- Professional Poker Player
Seat 5: Darus Suharto (Toronto, Ontario) -- Accountant
Seat 6: David "Chino" Rheem (Los Angeles, California) -- Professional Poker Player
Seat 7: Ivan Demidov (Moscow, Russia) -- Professional Poker Player
Seat 8: Kelly Kim (Whittier, California) -- Professional Poker Player
Seat 9: Peter Eastgate (Odense, Denmark) -- Professional Poker Player
Quelle: CardPlayer.com
15.07.2008 // WSOP Bericht XII
Trotz schleichender Wirtschaft hat die World Series of Poker einen Trend im heutigen Pokermilieu gesetzt, welches insgesamt einen beachtlichen Abfall der Teilnehmerzahlen in den wettkämpfenden Turnieren während des letzten Jahres verbuchte.
Als ein Beispiel konnte die diesjährige Hauptveranstaltung der World Series, einer mit $10,000 Eintritt gesetzten No-Limit Texas Hold’em Weltmeisterschaft, bei der gerade um den Finaltisch gespielt wird, eine höhere Teilnehmerzahl verbuchen, als im letzten Jahr.
Die Teilnehmerzahlen des letzten Jahres betrugen insgesamt 6,358, im Gegensatz zu den Spielerzahlen diesen Jahres von 6,844 – ein Anstieg von 7,6 Prozent. Der diesjährige WSOP Höchstpreis von $9,1 Millionen hat ebenfalls die $8,25 Millionen des letzten Jahres übertroffen. Allerdings übertraf die WSOP 2006 alles, als Jaime Gold ein Feld von 8,773 Teilnehmern überlebte und $12 Millionen gewann.
Neben der weltweiten, wirtschaftlichen Not wurde der Rückgang an Pokerturnierteilnehmern im Allgemeinen der Regulierung durch die Regierung der Vereinigten Staaten auf das online Glücksspiel zugeschrieben, welches hauptsächlich die Verbindung zwischen der WSOP und online Pokerräumen, die sich auf amerikanische Spieler eingerichtet haben, abgebrochen hat.
Trotz dieser Situation hat sich die Stärke ausländischer Währungen im Gegensatz zu der Schwäche des amerikanischen Dollars als ein Gewinn der diesjährigen WSOP bewiesen, da Teilnehmer aus anderen Ländern in größeren Zahlen zur diesjährigen WSOP angezogen wurden, als jemals zuvor. Als ein Vergleich wurden in diesem Jahr Spieler aus 104 Fremdländern oder Fremdgebieten, im Gegensatz zu Teilnehmern aus 87 Ländern in der WSOP 2007 verbucht.
Der diesjährige WSOP Preispool übersteigt $64,3 Millionen, mit 666 Spielern, die Preisgelder in Höhe von mindestens $21,230 gewinnen werden, welches die Preisverleihung der WSOP 2008 zur zweitgrößten in der neununddreißig Jahre alten Geschichte des Turniers gestaltet und nur von der WSOP 2006 übertroffen wurde.
Ein weiterer Rekord wurde in der diesjährigen WSOP gesetzt, als 3,929 Spieler in einem $1,500 Buy-In No-Limit Hold’em Turnier antraten, dass am 31. Mai begann. Die Preisgelder werden von den Eintrittsgeldern der Spieler finanziert. Harrah’s Entertainment, der Besitzer der WSOP, hat die Serie ursprünglich der Bibion Familie im Jahr 2004 abgekauft. Das Turnier wurde im gleichen Jahr am Originalort, im Bibion’s Horshoe in der Innenstadt von Las Vegas abgehalten und zog 2005 zu seinem jetzigen Spielort um, einem geräumigeren, hochmodernen Pokerraum im Rio Hotel und Resort in der Mitte der Stadt.
Ein weiterer Rekord in der diesjährigen WSOP wurde von Nickolay Evdakov aus Moskau gesetzt, der seinen Rekord von Bargeldauszahlungen in einem einzigen Jahr auf zehn Auszahlung ausweiten konnte, indem er in einer $10,000 Buy-In Omaha Veranstaltung auf den 28. Platz kam und dabei den bestehenden Rekord von acht Bargeldgewinnen ausbreiten konnte, der von vier Spielern in der WSOP 2006 und 2007 gesetzt wurde. Nur die besten zehn Prozent der Spieler können Kapital schlagen und Evdakov hat bis jetzt in diesem Jahr $228,527 verdient und kam als höchste Platzierung auf den 12. Platz in einer einzelnen Veranstaltung.
Die erste Phase der Hauptveranstaltung läuft bis zum 14. Juli, wenn sich der Finaltisch bestehend aus neun Spielernn entscheidet. Die Spieler werden für diese Kraftprobe am 9. November zurückkehren, wenn sich das Feld der Spieler bis auf zwei Spieler reduzieren wird, die in einer Kopf-an-Kopf Schlacht um den großen Preis und der diesjährigen WSOP Weltmeisterschaft kämpfen werden.
15.07.2008 // WSOP Bericht XI
Der lang ersehnte Finaltisch des diesjährigen H.O.R.S.E. Turniers (Veranstaltung #45) fand am 30. Juni statt und endete damit, dass Scotty Nguyen “The Prince of Poker” sein fünftes Word Series of Poker Armband entgegennahm, das erste WSOP Armband, dass Scotty seit 2001 gewann und mit einem Preisgeld von $1,989,920 nach Hause ging.
Obwohl Scotty durch ein Feld von 147 Spielern fegte, darunter bekannte Namen, wie Barry Greenstein, Huck Seed, Lyle Berman und Erick Lundgren, wurde der Poker Prinz beinahe von dem 23 Jahre alten Michael DeMichele gestoppt. Diese beiden unbeirrbaren und feurigen Spieler kämpften bis zum Schluss in einer mörderischen, zwölf Stunden langen Kopf-an-Kopf Marathonschlacht, die schließlich ihren Abschluß damit nahm, dass Nguyen seinen eigensinnigen Gegner mit A-10 zu einem All-In drängte. Michael’s A-3 schafften es nicht ganz und er musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben, wurde aber höchstwahrscheinlich von seinen Gewinnen in Höhe von $1,243,200 getröstet.
* Dritter Platz: Erick Lundgren $781,440
*Vierter Platz: Matt Glantz $568,320
*Fünfter Platz: Lyle Berman $444,000
Die allgemeine Bedeutung dieser Veranstaltung wurde durch den Beauftragten der World Series of Poker, Jeff Pollack, hervorgehoben, der sagte “Im Gegensatz zu Veranstaltungen in anderen Sportarten mit Starbesetzung, ist dieses Event ausschlaggebend. Ich glaube, diese Veranstaltung zeigt wahrscheinlich den besten rundum Spieler, den es in dem jeweiligen Jahr gibt.”
Die Abkürzung H.O.R.S.E. stammt von den fünf Pokerarten, die abwechselnd gespielt werden: Hold’em, Omaha, Razz, Seven-Card Stud und Stud High-Low eight or better. Jedes Spiel wird in einem festgelegten Wettlimit gespielt, eine Struktur die es den Pokerkünsten der Spieler erlaubt zu dominieren.
Nguyen, Gewinner der Hauptveranstaltung 1998 und der erste Turnierspieler, der alle drei WSOP H.O.R.S.E und World Poker Tour Titel gewonnen hat, ist für seinen auffälligen Stil und seine Beliebtheit bei den Fans bekannt. Scotty betont, das seine Beliebtheit daher rührt, dass er sich immer die Zeit nimmt, sich mit seinen Fans auszutauschen. “
ieses sind Menschen, die von der ganzen Welt kommen, um mich zu sehen und nach Fotos und Autogrammen zu fragen,” sagt Scotty. “
u kannst nicht einfach nein sagen. Ich halte immer an, auch wenn ich gerade $100.00 – $200,000 Blinds spiele. Die Fans sind so wichtig für mich.”
Die fortlaufende Aktion und Aufregung des Pokerspiels auf höchster Ebene bei der WSOP hat schon immer die Möglichkeit mit sich gebracht, für die besten Pokerprofis und für erfahrene, jedoch niedriger eingestufte Spieler, zusätzliches Geld in Form von “Bargeldspielen” zu machen, sogenannte Spiele, die gleichzeitig mit dem Turnierspiel im Rio rund um die Uhr an der Seite laufen. Die beliebtesten und am meisten gespielten dieser Spiele sind Texas Hold’em Spiele – mit höchstem Buy-In von $500 und $2 und $5 Blinds.
Diese Spiele rechnen sich für die besseren Spieler oft in einfach zu verdienendes Geld um, da die Erfahrung der Glücksspieler der Kasinos darin liegt, die Slotmaschinen oder Keno zu spielen.
Natürlich machen viele erfahrene Pokerveteranen jede Menge Geld in Bargeldspielen zwischen den Turnieren, aber diese Seitenspiele, die gleichzeitig mit den Turnieren laufen, sind hauptsächlich für erfahrene Spieler auf niedrigeren Ebenen interessant, da Sie auf den Mangel an Kompetenz und Erfahrung des gewöhnlichen Spielers zählen, die irgendwie an der Aufregung des am meisten gesehenen Pokerturniers der Welt teilnehmen wollen.
13.07.2008 // Comedy Poker Cup auf Das Vierte
Poker gab es schon in so ziemlich jedem TV-Format. Bei Stefan Raab’s Pokernacht ist man knapp an der Grenze zum Comedy Event. Jetzt aber präsentiert Das Vierte tatsächlich eine Comedy Poker Show. Wie unterhaltsam die Sendung ist, könnt Ihr in der Nacht von Sonntag auf Montag um 0:55 Uhr selber beurteilen.
Hauptakteure sind die Comedieans Lars Holfeld, Thieß Neubert, Christiane Ohliber, Jan Menzer, Götz Frittrang, Niels Lehmensiek und dann als Poker-Kompetenz sozusagen Willi Breuer aka. Dr. Big von der Poker-Bundesliga.
Auf amüsante und witzige Art und Weise soll Pokerinteressierten das Pokerspiel beigebracht werden. Also nichts für Profis, die sich vielleicht auch noch eine Analyse von jeder Hand erwarten würde. Das wäre theoretisch sogar möglich, denn gespielt wird am mittlerweile gut bekannten PokerTronic TV-Tisch. Aber es geht weniger um Odds und Outs als um die Grundprinzipien des Spiels. Wie viel darf ich wann setzen, was bedeuten die Fachbegriffe. Eindeutig eine Sendung für Anfänger.
Wer schon weit mehr Ahnung vom Pokern hat, der findet vielleicht seinen Spaß daran, wie man auch eine charmante Dealerin wie Daniela Honcu zur Verzweiflung bringen kann.
Zwei Folgen des Comedy Poker Cup gibt es nun auf Das Vierte zu sehen – Sonntag Nacht um 0:55 Uhr und Dienstag, den 15. Juli um 23.20 Uhr.
Quelle: PokerOlymp.de
11.07.2008 // 20 Jahre ohne Doppelchampion bei der WSOP
Für das 20. jahr in Folge wird es keinen Gewinner des World Series of Poker Main Event geben das zweimal in Folge den Event gewinnt. Dies steht fest seit der letztjährige Champion Jerry Yang am Tag 2 des Main Event ins Gras beißen musste.
Johnny Chan hat es als letzter geschafft zweimal in Folge zu Gewinnen und zwar 1987 und 1988 mit einem kombinierten Gesamtgewinn von $1,325,000 indem 317 Spieler überstand. Ein einzelner Main Event hat diese Teilnehmer Zahl bis 1998 nicht übertroffen als 350 Spieler teilnahmen und Scotty Nguyen gewann.
Die anderen Spieler die es bisher schafften zweimal in Folge den den WSOP Main Event zu gewinnen sind Johnny Moss, 1970-71 (die Spieler wählten damals für den Champion), Doyle Brunson 1976-77 und Stu Unger 1980-81.
Quelle: CardPlayer.com
09.07.2008 // Dritte Saison bei Crying Poker beendet
Schon die dritte Saison der ersten Online Poker Bundesliga konnte am 29. Juni 2008 nun beendet werden. Patrick Kögele, Maichael Pacheco, Marion Tröger und Julian Meder belegten die vier besten Plätze und durften sich so insgesamt über ein Preisgeld von € 1.100 freuen.
Zwei Monate dauerte die letzte Saison. Rund 1.000 Spieler haben sich beteiligt und in insgesamt sechs Ligen gegeneinander gekämpft. Aufgeteilt sind die Spieler in 1. und 2. Bundesliga ebenso wie vier Regionalligen. Wie beim Fußball wird am Ende einer Spielsaison festgestellt, wer aufsteigt und für wen es in die andere Richtung geht.
Im Juli und August macht auch Crying Poker Sommerpause, aber es finden dennoch die Qualifikationsturniere für die erste Liga statt. Denn wenn jemand tatsächlich so gut ist, dann soll ein Spieler auch die Möglichkeit haben, direkt in der 1. Liga einzusteigen.
Die nächste Saison wird in den Monaten September, Oktober und November gespielt. In diesen drei Monaten haben die Spieler die Chance sich für Events beim Live Finale zu qualifizieren. Welche Preise es in der nächsten Saison zu gewinnen gibt, wird noch rechtzeitig vor Saisonbeginn Ende August bekannt gegeben.
Alle Infos und natürlich auch Ergebnisse findet Ihr unter www.cryingpoker.de. Dort könnt Ihr Euch für die nächste Saison anmelden oder eben direkt Euer Glück bei einem der Qualifikationsturniere probieren.
Quelle: PokerOlymp.de
08.07.2008 // WSOP Bericht X
Viele Spieler des WSOP Turniers haben ihren Platz durch das Spiel in online Pokerräumen gewonnen. Diese Plätze spielen eine zunehmend wichtige Rolle, um neue Spieler zu werben und haben die Karriere von vielen nun bekannten Pokerprofis gestartet. Chris Moneymaker ist ein perfektes Beispiel dafür, dass das online Pokerspiel die Fähigkeiten eines Spielers auf Meisterschaftsebene verbessern kann. Chris gewann seinen Platz zu der WSOP 2003 Hauptveranstaltung durch den Gewinn eines online Satellitenturniers auf Pokerstars. Ein völliger Neueinsteiger im großen Turnier, beendete Chris die Hoffnung vieler Spitzenspieler in diesem Spiel, gewann die Hauptveranstaltung, das WSOP Armband und einen saftigen Geldpreis von $2,5 Millionen.
Der älteste WSOP Turnierspieler in der Geschichte der WSOP, Harold Waite, einundneunzig Jahre alt, (1917 geboren) kassierte für den 61. Platz ($2,694) bei den 37. jährlichen World Series of Poker Seniors 2006 im No-Limit Hold’em (Veranstaltung #19) und schaffte es auch in der WSOP im letzten Jahr abzukassieren. Er nahm ebenfalls am diesjährigen Turnier teil, (Veranstaltung #42) schaffte es allerdings in diesem Jahr nicht bis zum zweiten Tag, erhielt jedoch eine Ovation der anderen Spieler, die die Kraft und die Stärke dieses alten Mannes ehren und respektieren.
Veranstaltung #42 ist eine $1,000 Buy-In Senioren No-Limit Hold’em Weltmeisterschaft. Die Seniorenveranstaltung ist seit 2001 Teil der WSOP. Spieler werden nach dem Alter fünfzig Jahre und älter limitiert. Das diesjährige Event zog 2,218 Spieler, eingeschlossen der Pokerlegende Amarillo Slim (1928 geboren) an, der es auf sein fünftes WSOP Armband abgesehen hatte. Die diesjährige Teilnehmerzahl wurde von den 1,882 im letzten Jahr gemeldeten Teilnehmern von 336 Spielern übertroffen.
Wie es schon viele Male in der diesjährigen WSOP passiert ist, hat ein unbekannter Spieler, Dan Lacourse, eine Rekordzahl von Seniorenspielern übertroffen, eingeschlossen einige der erfahrendsten und erfolgreichsten Turnierspieler – dazu gehören Pokerspieler, wie der unerschütterliche Amarillo Slim und Men “The Master” Nguyen – um die Veranstaltung #42 zu gewinnen. Was diese Veranstaltung noch interessanter gestaltete, war das letzte Kopf-an-Kopf Spiel zwischen den beiden Lansmännern aus Ohio, Lacourse, einem pensionierten stellvertretenden Sheriff aus Toledo, Ohio und Dale Eberle, einem in Rente stehenden Feuerwehrmann aus Akron.
Das letzte Blatt wurde damit gespielt, dass Lacourse drei Neunen am Flop aufnahm und Eberle’s Paar Könige All-In check-raised. Drei Tage harten Spiels und die Ähnlichkeiten der Hintergründe der beiden Männern formten ein Band zwischen dem Erstplatzierten und dem Gewinner des zweiten Platzes, dabei hatten Eberle und Lacourse eine freundschaftliche Wette an der Seite laufen, dass der Verlierer dem Gewinner zum Abendessen einladen muss. Lacourse erlebte eine andere angenehme Überraschung, als er mitbekam, dass seine Frau aus Ohio eingeflogen war und gerade rechtzeitig eintraf, um ihren Ehemann ein goldenes WSOP Armband und eine beachtliche Summe von $368,759 gewinnen zu sehen. Obwohl der Terminplan von Lacourse es vorsah, dass er nach dem Turnier nach Ohio zurückfliegen sollte, änderte die Ankunft seiner Frau seine Pläne, und er entschied sich einige Tage die Freuden der Stadt zu geniessen.
*Zweiter Platz: Dale Eberle $235,141
* Dritter Platz: Marc Fluss $156,424
*Vierter Platz: Jerry Yamachika $131,194
*Fünfter Platz: Fred Berger $106,974
08.07.2008 // WSOP Bericht IX
David Singer, ehemaliger Rechtsanwalt für Umweltbelange, zog vor zwei Jahren nach Las Vegas, um seinem fünf Jahre alten Sohn, Anton, näher zu sein. Singer übertraf ein Feld von 713 Spielern und gewann Veranstaltung #3, ein $1,500 Buy-In Pot-Limit Hold’em. Die Geburt von David’s zweitem Sohn, einen Tag nach seinem Turniergewinn, übertraf bei weitem die Freude am Gewinn seines ersten WSOP Armbands und dem beachtlichen Preisgeld von $214,122. David’s Leidenschaft für das Pokerspiel erwachte, als er die Bridgeport School of Law in Connecticut besuchte. Es stellte sich heraus, dass das nahe liegende Foxwoods Casino David’s Übungsplatz war.
Singer’s neugeborener Sohn, Samuel, wurde von seinem Vater für seine Rücksichtnahme, einen Tag nach dem Sieg seines Vater geboren zu werden, mit dem WSOP Armband ausgezeichnet. Es wurde erwartet, dass bei seiner schwangeren Verlobten, Erin Warner, zum Zeitpunkt der Veranstaltung #3 die Wehen eintreten werden. Wenn das passiert wäre, hätte sich David vom Tisch verabschiedet und hätte das Spiel verlassen. Tatsächlich wurden Wetten abgeschlossen, ob David wirklich das Spiel verlassen hätte oder nicht. “Ich hätte gehen müssen, wenn Erin’s Wehen angefangen hätten,” sagte David, “ich war doch ihr Lamaze Trainer”. Nach der Veranstaltung überreichte Singer dem WSOP Direktor für Öffentlichkeitsarbeit, Nolan Dalla, ein Bild von Samuel Singer, der das mit Diamanten besetzte Goldarmband seines Vaters trägt.
Der in Brooklyn, New York, geborene Singer ist seit 1996 professioneller Pokerspieler und war eine Woche nachdem sein Sohn geboren wurde im Turnierraum des Rio. In seinem darauffolgenden Spiel, einer $5,000 Buy-In No-Limit Hold’em Veranstaltung kassierte er für den 58ten Platz ein und gewann $10,650. Einige Tage später platzierte sich Singer auf den fünften Platz in einem $3,000 Buy-In No-Limit Hold’em Event und gewann $12,641.
Singer plant an der diesjährigen $10,000 Buy-In No-Limit Texas Hold’em H.O.R.S.E. Weltmeisterschaftsveranstaltung teilzunhemen, ein Turnier, das am meisten erwartet wird und mit Ausnahme des eigentlichen Finaltisches die berühmteste Veranstaltung der WSOP darstellt. Dieses Turnier bringt die allerbesten Pokerspieler der Welt zusammen. Singer hat den Endtsch in zwei vorangegangenen H.O.R..S.E. Veranstaltungen erreicht, ein Wettkampf, bei dem fünf Pokervariationen im Wechsel gespielt werden. Singer kam in beiden dieser vorherigen Turniere auf den sechsten Platz, gewann $411,840 in seinem allerersten WSOP H.O.R.S.E Turnier (2006) und $337,440 im letzten Jahr.
“
iese H.O.R.S.E. Veranstaltungen waren gute Zahltage,” sagte Singer. “
ie Hauptveranstaltung zu gewinnen, wäre traumhaft. Aber ganz egal, was auch passiert, dieses Jahr war unglaublich, besonders die Geburt unseres Babys.” Natürlich belässt er es nicht mit WSOP Turnieren allein. Tatsächlich ist David ein Mitglied des FullTilt.net online Pokerteams und nahm im Mai diesen Jahres in einem Heads-Up $25,000 Buy-In Online-Turnier teil, dass von FullTilt gesponsort wurde. David gewann das Turnier und einen kolossalen Geldpreis von $560,000.
David würde gerne an verschiedenen Umweltbelangen weiterarbeiten. “Ich weiß nicht, in wie weit Poker das Bewusstsein über Erderwärmung und anderen Umweltproblemen erwecken kann,” sagte David, “aber ich hoffe, wir tragen dazu bei.” Da es den Spielern bei der WSOP erlaubt wird Logos von Produkten zu tragen und Sponsoring auf ihrer Kleidung zu verkaufen, hofft Singer für den Rest des Turniers einen freien Werbeplatz zur Verfügung zu stellen.
04.07.2008 // Poker Expo und was sich sonst noch tut im Rio
Selbst wenn man gerade nicht an einem Turnier teilnimmt, wird einem im Rio All Suite Hotel und Casino nicht langweilig. Gerade jetzt zum Main Event der World Series of Poker findet nicht nur die Gaming Life Expo statt, sondern auch alle Online-Anbieter sind positioniert und präsent.
Pokerblatt
Es hat schon ein wenig Volksfest-Charakter. Viele Online-Rooms warten mit einer eigenen Lounge für "ihre" Spieler auf. Everest Poker ist als Main Sponsor der WSOP schon die letzten Wochen vor Ort und lädt jeden Spieler in die Lounge ein. Vor allem während der Fußball EM war die Everest Lounge ein beliebter Treffpunkt für die europäischen und vor allem deutschen Spieler. Jetzt gibt es die "Ruhekämmerchen" auch von den anderen Online-Anbietern.
Außerdem findet während der ersten vier Starttage des Main Events auch die Gaming Life Expo im Rio statt. Wer dort durch die Gänge streift, der wird doch daran erinnert, dass Deutschland nicht Las Vegas ist. Was in Deutschland mit der Pokermesse gerade mal in kleinen Rahmen stattfindet, ist dort schon ein Wahnsinnsspektakel. Vor allem auch ist es eine andere Begeisterung für den Pokersport als in Deutschland. Es heißt doch immer, dass Europa in der Entwicklung ein wenig hinter Amerika liegt. In diesem Falle kann man nur hoffen, dass Deutschland diesen Status je erreichen wird. Die gesamte WSOP hat ihren eigenen Flair, aber speziell während des Main Events merkt man erst, wie anders Las Vegas ist.
Selbst wenn man nicht an der WSOP teilnehmen möchte, einmal im Leben sollte man zu dieser Zeit schon in Las Vegas gewesen sein. Denn außer heißem Wüstensand liegt hier vor allem eines in der Luft – Poker!
Quelle: PokerOlymp.de
03.07.2008 // David Daneshgar gewinnt Event #52
David Daneshgar ließ 2.692 Spieler bei Event #52, dem $1,500 No Limit Hold'em Turnier hinter sich und holte sich das Preisgeld von $385,974.
In der finalen Hand raiste David Daneshgar und Sitron ging All-In. Daneshgar callte.
Sitron: (A-Hearts)(8-Clubs)
Daneshgar: (10-Hearts)(10-Clubs)
Das Board brachte (4-Diamonds)(6-Diamonds)(6-Hearts)(9-Clubs)(J-Hearts) und David Daneshgar holte sich mit Zwei Paar den Sieg und das Bracelet. Scott Sitron holte sich für seinen zweiten Platz $385,974.
Shortstack Voitto Rintala holte sich Platz 9 und $ 57,712 als er gegen den Vierling von Farzad Rouhani lief. Den nächsten den Rouhani vom Tisch nimmt ist Jeff Courtney auf Platz 8. Platz 7 für Andrey Zaichenko. Er ging vom Button All-In und Scott Sitron callte. Matt Matros musste sich auf Platz 6 verabschieden. Mit 690,000 ging er All-In und Cole callte. Platz 5 ging an Corwin Cole. Scott Sitron callte sein All-In und zeigte (A-Clubs)(8-Clubs). Cole hatte (9-Clubs)(8-Diamonds). In der nächsten Hand schied Farzad Rouhani auf Platz 4 aus. Scott Sitron bezahlte das All-In von Rouhani. Dan Heimiller schied auf Platz 3 aus dem Turnier aus. Wieder callte Scott Sitron das All-In.
Quelle: pokernews.com
03.07.2008 // WSOP Bericht VIII
Glückwünsche sind für Mike Rocco angesagt, ein schwer zu entmutigender Pokerspieler, der trotz der Tatsache, dass er nach mehr als zehn Jahren Teilnahme in WSOP Turnieren niemals einen Finaltisch erreicht hatte, schließlich sein langersehntes Ziel erreichen konnte. Rocco gewann $135,753 in Geldpreisen und das begehrte, goldene WSOP Armband in der Veranstaltung #35, einem $1,500 Buy-in Seven Card Stud Wettbewerb.
Rocco, der seinen Eintritt durch ein Live Satellit im Rio gewonnen hat, hat sein Fachgebiet im Seven Card Stud, einem Spiel, dass er seit über zwanzig Jahren spielt. Sein Sieg in dem diesjährigen WSOP Turnier wurde ihm nicht leicht gemacht. Obwohl 381 Gegenspieler schnell eliminiert werden konnten, befand sich Mike in einer schwierigen Kopf-an-Kopf Schlacht mit dem letztlich zweitplatzierten Al “Sugar Bear” Barbieri. Das Match kam damit zum Abschluß, daß Mike ein Paar Könige am River bekam und Barbieri’s Paar Dreien schlagen konnte.
* Erster Platz: Michael Rocco $135,75
*Zweiter Platz: Al Barbieri $ 83,210
*Dritter Platz: Levon Torosyan $ 50,186
*Vierter Platz: Maxwell Troy $ 37,184
*Fünfter Platz: Giacomo D’Agostino $ 28,083
Veranstaltung #38 endete mit noch einem Erstgewinner eines WSOP Armbandes, Davidi Kitai. Kitai, der aus Brüssel stammt und Wirtschaftsberater von Beruf ist, gewann nicht nur sein erstes WSOP Armband, sondern war der erste Belgier, dem dieses überhaupt gelang. Kitai’s Sieg war nicht einfach. Es bedurfte fünf Stunden zermürbenden Kopf-an-Kopf Spiels gegen Chris Bell aus Raleigh, North Carolina. Bell wurde schließlich nach einem All-In Pre-Flop mit A-J eliminiert. Kitai gewann das Spiel mit A-Q. Davidi’s Vater war überglücklich, dass er seinen Rückflug nach Belgien verschoben hatte, um seinen Sohn am Finaltisch spielen sehen zu können und teilte die Aufregung über Davidi’s Sieg.
* Erster Platz: Davidi Kitai $244,583
*Zweiter Platz: Chris Bell $155,805
*Dritter Platz: Keith Greet $ 94,694
*Vierter Platz: John von Halle $ 77,077
*Fünfter Platz: Lee Watkinson $ 63,313
Dieses ist das dritte aufeinanderfolgende Jahr, in dem Davidi in der WSOP mitstreitet und das erste Mal, dass er eine Veranstaltung in diesem Turnier gewinnen konnte. Allerdings kassierte er in diesem Jahr in einem $1,500 Buy-In No-Limit Hold’em (Veranstaltung #27 – 147. Platz - $3,509) und letztes Jahr in einer $10,000 Buy-In Weltmeisterschaft No-Limit Hold’em (Veranstaltung #55 – 404. Platz - $34,664) ein.
David Woo, ehemaliger Betreiber eines Café’s aus Atlanta, Georgia, der ursprünglich aus Südkorea stammt, gewann den Finaltisch in der Veranstaltung #39, einem $1,500 Buy-In No-Limit Hold’em über ein gewaltiges Feld von 2,720 Gegenspielern. Obwohl David in mehreren Turnieren vor 2008 einkassieren konnte, hat er niemals einen Endtisch gewonnen. Dieses war Woo’s erster WSOP Armband Sieg. Matthew Wood aus Kanada, war der letzte Spieler, der von Woo herausgespielt wurde. Woo’s gehaltene Zehnen konnten mit Leichtigkeit Wood’s 9-6, bei einem Bord mit 9 hoch übertreffen.
*Erster Platz: David Woo $631,550
*Zweiter Platz: Matthew Wood $389,844
*Dritter Platz: Eric Beren $278,460
*Vierter Platz: Habib Khanis $233,906
*Fünfter Platz: Thom Werthmann $191,209
03.07.2008 // WSOP Bericht VII
Zum Zeitpunkt dieses Artikels ist die WSOP 2008 zu einem Drittel abgeschlossen, und was für ein aufregendes Turnier es bisher war! Viele Erstgewinner von Armbändern, einige Spieler davon neu in der WSOP, die alte Pokerveteranen geschlagen haben, schnell laufende Damenturniere und Spieler, die mehr als dreißig Länder repräsentierten, in einem Pokerturnier, dass auch weiterhin als eines der größten und angesehendsten Pokerturniere aller Zeiten angesehen werden kann.
Und wieder ging ein Erstgewinner eines Armbands aus dem diesjährigen WSOP Wettbewerb hervor. David Benyamine, ein in Pakistan geborener Bewohner von Henderson, Nevada, nahm den ersten Platz in der Veranstaltung #37, einer Weltmeisterschaft im Omaha Hi-Low Split-8 or Better, $10,000 Buy-In. Obwohl David das erste Mal in einem WSOP Turnier gewonnen hat, liegt seine Stärke in Bargeldspielen und er konnte große Erfolge als Bargelspieler mit sehr hohen Einsätzen verbuchen. In vielen dieser Spiele hat er einige der ganz großen Namen im Poker schlagen können.
David hat ebenfalls ein gutes Aufgebot an Spitzenspielern in der Veranstaltung #37 ausgespielt, er konnte berühmte Mitstreiter, wie Greg Jamison ausmerzen, der nicht weniger als zehn Finaltische in vorausgehenden Omaha Eight-or-better Turnieren gewonnen hat. Weiterhin schlug er Mike Matusow, Eugene Katchalov, Tony Ma, David Chiu, Toto Leonidas und Ram Vaswani.
* Erster Platz: David Benyamine $535,687
* Zweiter Platz: Greg Jamison $ 331,350
* Dritter Platz: Jason Gray $ 209,855
* Vierter Platz: Toto Leonidas $171,197
* Fünfter Platz: Mike Matusow $ 138,062
David ist ein interessanter junger Mann, der anscheinend mit fast allem, was er tut, Erfolg zu haben scheint. Obwohl er Poker spielt seitdem er zwölf Jahre alt ist, lag seine erste Liebe beim Tennis. Seine Fähigkeiten reichten aus auf professioneller Ebene mitzustreiten, allerdings wurde seine Karriere wegen seines Rückenleidens verkürzt. Er wandte sich daraufhin dem Billiardspiel zu und war unter den besten zehn Billiardspielern in Frankreich eingeordnet. Er hatte sogar noch mehr Erfolg als professioneller Pokerspieler. Obwohl dieses WSOP Armband sein erstes ist, hat er in vorangegangenen Pokerturnieren zwei Mal den Endtisch erreichen können; er kam auf den ersten Platz bei den Grand Prix de Paris 2003 und auf den sechsten Platz bei den L.A. Poker Classic 2004. Er hat zusätzlich bei den diesjährigen WSOP vier Endtische erreicht, eingeschlossen seines Weltmeisterschaftsgewinnes.
Eine vorangegangene Veranstaltung (#36 - $1,500 No-Limit Hold’em) wurde von einem anderen europäischen Spieler gewonnen, der professioneller Tischtennisspieler und Trainer war, bevor er seine Aufmerksamkeit seiner derzeitigen Vollzeitbeschäftigung als Pokerspieler widmete. Jesper Hougaard aus Kopenhagen, Dänemark, gewann sein allererstes WSOP Meisterschaftsarmband und $610,304 in Preisgeldern. Hougaard’s gehaltene Damen konnten sich in einem Pre-Flop All-In gegen Cody Slaubaugh’s A-10 durchsetzen und Jesper’s Gewinn wurde in einem Pre-Flop All-In durch einen für ihn idealen Flop mit Q-2-8
vervollständigt.
* Erster Platz: Jesper Hougaard $610,304
* Zweiter Platz: Cody Slaubaugh $389,128
*Dritter Platz: Aaron Kanter $258,862
*Vierter Platz: Danny Wong $217,110
*Fünfter Platz: Doug Middleton $177,028
Jesper sagt, dass er von dem Erfolg seines Landsmannes, Gus Hansen, dazu inspiriert wurde, eine Pokerkarriere anzustreben. Hansen, der ein Weltklassespieler im Backgammon war, bevor er zum Vollzeitspokerspieler wurde, ist der einzige Spieler, der drei World Poker Tour Open Turniere gewonnen hat und der in seiner Karriere bis jetzt Gewinne von über sieben Millionen Dollar anhäufen konnte.
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